Die PDC World Championship 2025/26: Drama, Rekorde und ein historisches Finale
Die PDC World Championship 2025/26 bot über mehr als drei intensive Wochen hinweg Drama, Rekorde und unvergessliche Leistungen im legendären Alexandra Palace in London. Während Darts seinen globalen Aufstieg fortsetzte, lieferte das prestigeträchtigste Turnier des Sports überraschende Sensationen, aufstrebende Stars und ein historisches Finale. Dieses Turnier wird noch viele Jahre Gesprächsthema bleiben.
Im Mittelpunkt stand Luke Littler, der seinen Weltmeistertitel nicht nur verteidigte, sondern dies in beeindruckender Manier tat. Damit wurde er zu einem der jüngsten Spieler in der Geschichte der PDC, dem ein Weltmeistertitel in Folge gelang. Doch das diesjährige Turnier drehte sich nicht nur um den Sieger – vielmehr war es ein Fest des Hochleistungs-Darts, geprägt von höchster Präzision, enormem Druck und dramatischen Momenten von Runde eins bis ins Finale.
Turnierformat & was auf dem Spiel stand
Die Weltmeisterschaft, ausgerichtet von der Professional Darts Corporation (PDC), umfasste ein Teilnehmerfeld von 128 Spielern. Sie vereinte die besten Profis der Welt mit internationalen Qualifikanten. Gespielt wurde im Set-Modus, wobei der Schwierigkeitsgrad von Runde zu Runde anstieg – von Best-of-Five über Best-of-Seven bis hin zu Best-of-13-Sets im Finale.
Diese Ausgabe markierte zudem einen historischen Meilenstein: Erstmals erhielt der Weltmeister ein Preisgeld von 1 Million Pfund. Dies unterstrich das kommerzielle Wachstum und die steigende Popularität des Sports. Die Ränge im Alexandra Palace waren erneut ausverkauft, während Fans weltweit über PDC TV und internationale Übertragungspartner mitfieberten.
Frühe Runden: Überraschungen, Sensationen & neue Gesichter
Die ersten Runden boten bereits hochklassige Unterhaltung mit einer Mischung aus großen Namen und Durchbruch-Performances:
Highlights vom 21. Dezember (Wettarena Ergebnisse)
- Ratajski besiegte Joyce mit 3:1 – ein starker Auftritt des polnischen Stars.
- Suljovic sorgte mit einem 3:1 gegen Joe Cullen für eine Überraschung.
- Luke Woodhouse dominierte Max Hopp klar mit 3:0.
- Luke Littler setzte mit einem 3:0 gegen David Davies früh ein Ausrufezeichen.
- Damon Heta setzte sich knapp mit 3:2 gegen Stefan Bellmont durch.
Highlights vom 22. Dezember (Wettarena Ergebnisse)
- Madars Razma warf Darren Beveridge mit 3:1 aus dem Turnier.
- Gabriel Clemens gewann souverän mit 3:0 gegen Wessel Nijman.
- Ricky Evans bezwang James Wade in einem engen Match mit 3:2.
- Luke Humphries überzeugte mit einem klaren 3:0 gegen Paul Lim.
- Charlie Manby zeigte großes Potenzial beim 3:0 gegen Adam Sevada.
Diese Resultate setzten den Ton für das Turnier: Erfahrene Namen schieden früh aus, während selbstbewusste Auftritte junger Spieler auf kommende Highlights hindeuteten.
Turniermitte: Rekorde, Ausrufezeichen & große Überraschungen
Mit dem Erreichen der letzten 32 und darüber hinaus stieg das spielerische Niveau nochmals deutlich an. Besonders hervorzuheben waren folgende Entwicklungen:
Luke Littlers Rekordjagd
Littler brach den Weltmeisterschaftsrekord für die meisten 180er und übertraf die bisherige Bestmarke mit mindestens 915 Maximums im Turnierverlauf. Sein aggressiver Scoring-Stil brachte ihm nicht nur Bewunderung ein, sondern auch einen wohltätigen Effekt: Sponsoren spendeten für jede geworfene 180 Geld an Prostate Cancer UK.
Hochklassige Matches & starke Einzelleistungen
- Gian van Veen setzte seinen Aufstieg fort, besiegte etablierte Stars und etablierte sich als ernsthafter Titelkandidat.
- Spieler wie Ryan Searle, Gabriel Clemens und andere überzeugten mit konstant starken Leistungen und unterstrichen die enorme Tiefe im PDC-Feld.
- Traditionsgrößen wie James Wade und Gerwyn Price mussten sich überraschend früh verabschieden.
Diese Turnierphase machte deutlich: Erfahrung ist wichtig, doch die moderne Darts-Welt ist gnadenlos konkurrenzfähig – an einem guten Tag kann jeder Spieler glänzen.
Halbfinals: Spannung pur
Mit dem Erreichen der Halbfinals spitzten sich die Geschichten weiter zu:
Littler vs. Searle
Luke Littler bestätigte seine Dominanz mit einem klaren 6:1-Sieg gegen Ryan Searle. Nach dem Verlust des ersten Sets übernahm er sofort die Kontrolle und dominierte das Match mit beeindruckender Präzision.
Van Veen vs. Anderson
In einem echten Darts-Klassiker setzte sich Gian van Veen mit 6:3 gegen den zweifachen Weltmeister Gary Anderson durch. Sein starkes Comeback und seine überragenden Finishes unterstrichen seine Entwicklung zum Weltklasse-Spieler und brachten ihm erstmals den Einzug ins WM-Finale.
Damit war das Traumfinale zwischen zwei der spannendsten jungen Talente des Sports perfekt – ein Duell, das die Darts-Community elektrisierte.
Das Finale: Littler dominiert und verteidigt den Titel
Am 3. Januar 2026 trafen Luke Littler und Gian van Veen im Alexandra Palace im Best-of-13-Finale aufeinander. Was zunächst spannend begann, entwickelte sich schnell zu einer Demonstration purer Dominanz.
Obwohl van Veen den ersten Satz gewann, antwortete Littler mit unglaublicher Intensität und gewann sieben Sätze in Folge zum 7:1-Endstand. Seine Leistung beinhaltete:
- Mehrere High-Finishes, darunter ein ikonisches 147er-Checkout
- Einen herausragenden Turnieraverage und zahlreiche 180er
- Eine Performance, die von Experten als eine der dominantesten in der WM-Geschichte gefeiert wurde
Mit diesem Triumph wurde Littler der erste Spieler seit Gary Anderson im Jahr 2016, der seinen Weltmeistertitel erfolgreich verteidigte. Zudem sicherte er sich das erste Preisgeld von 1 Million Pfund in der Geschichte der PDC-WM.
Was Littlers Sieg für den Dartsport bedeutet
Die Titelverteidigung von Luke Littler im Alter von nur 18 Jahren hat eine breite Diskussion über die Zukunft des Sports ausgelöst:
- Analysten vergleichen ihn bereits mit Legenden wie Phil Taylor, wenngleich manche zur Vorsicht mahnen, was langfristige Prognosen betrifft.
- Sein sportlicher und kommerzieller Einfluss ist jedoch unbestreitbar – insbesondere bei jüngeren Zielgruppen setzt er neue Maßstäbe.
- Abseits der Bühne überzeugt Littler durch Bodenständigkeit und Bescheidenheit, was seine weltweite Beliebtheit weiter steigert.
Das Vermächtnis der World Championship 2025/26
Diese Weltmeisterschaft wird in Erinnerung bleiben für:
✔ Einen Rekord an 180ern und spektakuläres Scoring
✔ Den ersten 1-Million-Pfund-Gewinn der Darts-Geschichte
✔ Einen jungen Star, der sich endgültig an der Weltspitze etabliert hat
✔ Unvorhersehbare Ergebnisse, die die Tiefe des internationalen Teilnehmerfeldes zeigten
Zugleich bestätigte das Turnier den Ruf von Darts als eine der spannendsten, zugänglichsten und unberechenbarsten Sportarten weltweit.
Fazit
Die PDC World Championship 2025/26 war mehr als nur ein Turnier – sie markierte einen Wendepunkt im modernen Dartsport. Von dramatischen Überraschungen in den frühen Runden bis hin zur historischen Finalleistung von Luke Littler bot diese Ausgabe Geschichten, die den Sport nachhaltig prägen werden.
Ob langjähriger Darts-Fan oder Neueinsteiger: Diese Weltmeisterschaft war ein eindrucksvoller Beweis für das explosive Wachstum, die enorme Wettbewerbsdichte und die globale Strahlkraft des Dartsports.
Bleib dran für weitere Analysen, Ergebnisse und Vorschauen auf kommende Turniere!

